raus aus der sprache

Gedichte/Lieder, Literatur |

 

irgendwo zwischen dem nie endenden gespräch und den

unendlich langen verweisungsketten auf nichts hin

hat mir etwas gesagt das ich zunächst als stimme

dann als innere vernommen habe müsse etwas liegen

das ich mir als antwort zurechtlege auf unbekannte fragen

die nur die bessere art zu fragen sei wie sie sagen

 

in einem moment meinte ich etwas zu vernehmen

weit hinten sich immerfort verflüchtigend

ohne je ganz da ganz weg zu sein

und mich darin zu erkennen

abzüglich aller angelebtheiten rein

oder transzendental wie sie es nennen

 

bin ich ist es aufgeflackert

in der inhaltsarmen klammer die

unhintergehbar leben einschränkt und uns

den sauer gewordnen wein vergangner wahrheiten einschenkt

der rest rieselt verloren im bunten geklatsche

der hintergründigen allgemeinbegriffe wie: hintergründiger allgemeinbegriff