Das Internet vergisst nichts – oder: Warum das Internet unphilosophisch ist

Das Internet vergisst nichts – auch so ein ermüdender Appell aus den Mündern meist technikaverser Midager: Datenschützer, besorgter Pädagogen oder bloß mitteilungsbedürftiger Mitmenschen, die sich von der wiederholten Äußerung dieses griffigen Merksatzes Orientierung in einer überfordernden Medienumgebung erhoffen und eine ihre Überfordertheit ausblendende Rechtfertigung dafür, nicht mitmachen zu müssen.

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Warum “Wir schaffen das” einen Wert hat, selbst wenn wir es nicht schaffen

 

„Wir schaffen das“ – Ein Satz aus ungeahntem Munde, wie er auf den ersten Blick banaler nicht klingen könnte. Und doch: Irgendetwas scheint diesen Ausspruch zu umgeben, scheint ihn zu unterscheiden von ähnlich klingenden Slogans wie das längst zur hohlen In-Sich-Rhetorik verkommene „Näher am Menschen“, das uns aus zu vielen Wahlkämpfen bereits bekannt ist und von dem wir ahnen, dass es nicht nur nichts bedeutet, sondern vielleicht sogar verdecken soll, dass genau das Gegenteil der Fall ist.

„Wir schaffen das“ ist anders. Aber warum?

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Keine Figuren

Jetzt sind sie schon wieder da, Figuren in meinem Kopf, die nach Umsetzung und einem Leben trachten. Sie treten zunächst auf als bloß kurz aufflackernde Momente und zeugen zur gleichen Zeit von lang vergangnen Stimmungen, die ich mal hatte oder nie hatte, mir aber trotzdem zurückholen kann und sie verheißen etwas, das ich noch nicht greifen kann. [weiterlesen]

Freiheit, die er meint

Raus aus der Moderne (Richard Rorty)

Zurück nach Deutschland (Robert Brandom)

Was ist Philosophie ist Philosophie