slowhand

Gedichte/Lieder, Literatur |

 

ich habe mich im schönen verloren

tiefrotblaudurchfahren himmelig

erst die sinne überfrachtet vulkan

scheppernd ausbruchsrot dass

alles mir abhanden kommt

dann die sinne unterfordert wellen

plätschernd stillblau

geht alles dahin dahin

hier ist es schön und mir sind

die verbindungen entflohen

nur schwebend bachgleich dahin

mozartanfangsschön wie bach noch

das ist irgendwie groovy hier und

in sanfte wiederholungen gekleidet

bloß das lied ist wann zu ende weist

im höchsten falle auf ein neues in ihm

oder außerhalb ich schwebe hier

und schaue nichts und fühle

nichts denn leichtplätschernd gleichsames

nie enden werdend nie nie enden werdend

das muss die hölle sein der himmel

 

Dieses Gedicht entstammt dem Gedichtband Flieh in die Welt